Telefonbetrug: Beschwerden sinken drastisch – fast 50 Millionen Warnungen verschickt

upday.com 2 godzin temu
Die Bundesnetzagentur verzeichnet weniger Beschwerden über Rufnummernmissbrauch (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die Beschwerden über Rufnummernmissbrauch in Deutschland sind im vergangenen Jahr drastisch gesunken. Die Bundesnetzagentur verzeichnete 85.158 Meldungen – deutlich weniger als die 154.624 kritischen Fälle im Rekordjahr 2024. Doch das Problem bleibt bestehen: Die Behörde schaltete rund 6.200 betrügerische Nummern ab, während Vodafone und Deutsche Telekom mit neuen Warnsystemen gegen Telefonbetrug vorgehen.

Die Bundesnetzagentur verhängte im vergangenen Jahr zudem Zahlungsverbote für etwa 2.000 Rufnummern. Damit soll verhindert werden, dass Betrüger unrechtmäßige Kosten eintreiben können. Behördenchef Klaus Müller betonte: «Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam vor Rufnummernmissbrauch. Für die Verfolgung von und den Kampf gegen Ärger mit Rufnummern sind wir auf die Hinweise der Bürgerinnen und Bürger angewiesen.»

Warnsysteme der Netzbetreiber

Vodafone startete im Mai vergangenen Jahres einen sogenannten Spam-Warner. Das System zeigt auf dem Smartphone-Display die Warnung "Vorsicht: Betrug möglich" an, wenn ein verdächtiger Anruf eingeht. Allein im vergangenen Jahr verschickte Vodafone fast 50 Millionen solcher Warnungen an seine Kunden. Auch Deutsche Telekom hat ein vergleichbares System eingeführt.

Marcel de Groot, Chef von Vodafone Deutschland, sieht darin einen wichtigen Fortschritt: «Viele Menschen werden umsichtiger, weil sie häufiger auf mögliche Gefahren im Netz hingewiesen werden. Neue Technologien schützen vor Betrugsmaschen, noch bevor sie Schaden anrichten können.»

Betrugsmaschen bleiben vielfältig

Die Methoden der Betrüger sind unterschiedlich: Automatische Anrufbandansagen fordern etwa auf, für den Zugriff auf angeblich verbuchte Kryptowährung eine Taste zu drücken – «Wir haben viel Krypto-Währung von Ihnen verbucht - für Zugriff darauf drücken Sie die 1», heißt es etwa. Per SMS verlangen Täter Zollgebühren für angebliche Pakete, über Chat-Nachrichten geben sie sich als Familienmitglieder aus und bitten um Geld oder sensible Daten.

Weitere Maschen umfassen teure Warteschleifen, das Hacken von Routern oder gefälschte Hotlines. Der sogenannte Enkeltrick, bei dem Betrüger sich als Verwandte ausgeben, geht allerdings seit mehreren Jahren zurück.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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