BYD überholt Tesla: Chinesen neuer Weltmarktführer bei E-Autos

upday.com 3 godzin temu
Ohne die US-Elektroauto-Prämie sind Teslas Auslieferungen gesunken. (Archivbild) Sebastian Gollnow/dpa

Tesla hat im vierten Quartal 2025 nur 418.227 Fahrzeuge weltweit ausgeliefert – ein Rückgang von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Damit beendet der US-Elektroautohersteller das zweite Jahr in Folge mit sinkenden Verkaufszahlen. Der Einbruch folgt dem Ende der US-Elektroauto-Subvention und verschärftem Wettbewerb.

Die Zahlen blieben deutlich unter den Erwartungen. Analysten hatten mit 434.000 bis 449.000 ausgelieferten Fahrzeugen gerechnet. Für das Gesamtjahr meldet Tesla rund 1,64 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge – ein Minus von 8,5 Prozent gegenüber 2024, als noch 1,79 Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Der Höchststand lag 2023 bei knapp über 1,8 Millionen Fahrzeugen.

BYD überholt Tesla als Weltmarktführer

Der chinesische Konkurrent BYD hat Tesla als weltgrößten Elektroautohersteller abgelöst. BYD verkaufte 2025 insgesamt 2,26 Millionen Elektrofahrzeuge – deutlich mehr als Teslas 1,64 Millionen.

Die schwachen Tesla-Zahlen kommen überraschend. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen noch ein Plus von 7,4 Prozent auf 497.099 Auslieferungen verzeichnet. Dieser Anstieg wurde einem Vorzieheffekt zugeschrieben: Viele US-Kunden kauften vor dem Ende der Steuervergünstigung.

Ende der US-Subvention belastet Absatz

US-Präsident Donald Trump ließ die staatliche Kaufprämie von 7.500 Dollar pro Elektroauto Ende September auslaufen. Die Folge: Nach dem Ansturm im dritten Quartal brach die Nachfrage im vierten Quartal ein. Gleichzeitig zeigten US-Verbraucher wieder stärkere Präferenz für Verbrenner und Hybrid-Fahrzeuge.

In Europa gewannen andere Hersteller Marktanteile auf Kosten von Tesla. Dort belastete zusätzlich der Modellwechsel beim meistverkauften Model Y die Verkaufszahlen. Auch der Cybertruck gilt als Enttäuschung.

Musks Fokus auf Robotaxis und Roboter

Tesla-Chef Elon Musk spielt die Bedeutung von Autoverkäufen für die Zukunft des Unternehmens herunter. Er sieht Tesla künftig als Konzern für selbstfahrende Robotaxis und humanoide Roboter. In diesen Bereichen steht Tesla jedoch noch am Anfang und konkurriert mit etablierten Wettbewerbern wie Waymo, das bereits über 2.500 fahrerlose Autos in mehreren US-Städten betreibt. Tesla hat bisher nur einige Dutzend Robotaxis in Austin, Texas, im Einsatz.

Musks politisches Engagement für Donald Trump und sein Auftreten als Kostensenker in der US-Regierung schadeten der Marke. Analysten zufolge wandten sich potenzielle Käufer aufgrund seiner kontroversen politischen Positionen von Tesla ab. Trotz der schwachen Verkaufszahlen stieg die Tesla-Aktie 2025 um rund 11,4 Prozent – getrieben von Anleger-Hoffnungen auf die künftigen KI- und Robotik-Projekte.

Auch Rivian mit massiven Rückgängen

Tesla-Konkurrent Rivian, Partner von Volkswagen bei der Entwicklung elektronischer Architekturen, verzeichnete ebenfalls massive Einbußen. Im vierten Quartal lieferte Rivian nur 9.745 Fahrzeuge aus – ein Rückgang von über 31 Prozent. Für das Gesamtjahr meldete das Unternehmen 42.247 Auslieferungen, ein Minus von 18 Prozent. Rivian will die Verkäufe mit einem deutlich günstigeren Modell ankurbeln.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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