Gary Anderson und Ryan Searle haben sich am Neujahrstag für das Halbfinale der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace qualifiziert. Der 55-jährige Schotte Anderson besiegte Justin Hood mit 5:2, während Searle ebenfalls mit 5:2 gegen Jonny Clayton gewann und damit erstmals in seiner Karriere unter die besten vier vorstieß.
Anderson, zweimaliger Weltmeister von 2015 und 2016, zeigte gegen den Außenseiter Hood eine souveräne Leistung. Nach ausgeglichenem Beginn dominierte der «Flying Scotsman» die Partie und sicherte sich mit Finishes von 161, 127 und 121 Punkten den Sieg. «Ich fühlte mich zeitweise unter Kontrolle. Aber ich machte es kompliziert und er kam zurück, plötzlich stand es 2:2», sagte Anderson gegenüber Sky Sports. «Am Ende kam ich in einen Rhythmus, deshalb bin ich überglücklich durchzukommen.»
Der 38-jährige Searle erreichte mit seinem Sieg gegen den Waliser Clayton einen Karriere-Meilenstein. Trotz eines durchschnittlichen Spiels beider Akteure setzte sich der Engländer durch sein präzises Finishing unter Druck durch. Clayton vergab 30 Doppelversuche und hatte nur eine Checkout-Quote von 25 Prozent. «Das bedeutet mir eine Menge. Keiner von uns hat besonders gut gespielt. Offensichtlich waren wir sehr nervös», erklärte Searle im Siegerinterview auf der Bühne.
Inspirierende Botschaft
Nach seinem Erfolg nutzte Searle, der sehbehindert ist, die große Bühne für eine persönliche Botschaft. «Ganz offensichtlich kann ich nicht besonders gut sehen. Und an alle, die Darts spielen und nicht so gut sehen können: Lasst euch nicht aufhalten! Ich möchte diesen Menschen eine Inspiration sein», sagte er. Mit dem Einzug ins Halbfinale steigt Searle erstmals in die Top acht der Weltrangliste auf Platz sieben und sichert sich mindestens 200.000 Pfund Preisgeld.
Anderson trifft im Halbfinale auf den Sieger der Partie zwischen Luke Humphries und Gian van Veen. Searle bekommt es mit dem Gewinner des Duells zwischen Titelverteidiger Luke Littler und Krzysztof Ratajski zu tun.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.












