Der Bayerische Filmpreis hat Deutschlands Filmschaffende ausgezeichnet. Die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski erhielt den Regiepreis für «In die Sonne schauen», ein Film über vier Mädchen in verschiedenen Epochen. Der Filmpreis ehrte elf Kategorien mit einem Gesamtpreisgeld von 300.000 Euro.
Schilinskis Film überzeugte die zehnköpfige Fachjury mit «großer Intensität und Sensibilität». Er zeigt das Leben der Protagonistinnen mit ihrer Einsamkeit, Verletzlichkeit, aber auch Freude und Leichtigkeit. Die Jury lobte besonders «das Licht der Sonne – und damit Hoffnung und Wärme, die über den Film hinauswirken».
Doppelter Erfolg für "In die Sonne schauen"
Kameramann Fabian Gamper erhielt die Auszeichnung für seine Bildgestaltung in Schilinskis Film. Die Jury würdigte «eine Kameraarbeit von seltener poetischer Kraft» und hob hervor, dass Gamper Licht als «spirituellen Zustand» begreife. Die Oscar-Chancen des Films hatten sich zuvor zerschlagen.
Leonie Benesch gewann den Schauspielpreis für ihre Rolle als Krankenschwester in «Heldin».
Rainer Bock erhielt die Auszeichnung für seine Darstellung eines Richters in «Karla».
Weitere Preisträger
Drehbuchautorin Yvonne Görlach erhielt den Preis für «Karla», einen Film über ein zwölfjähriges Mädchen, das von ihrem Vater missbraucht wurde. Michael Kofler erhielt den Newcomer-Regiepreis für «Zweitland», Daniel Abma den Dokumentarfilmpreis für «Im Prinzip Familie».
Den Preis für den besten Kinderfilm teilten sich Julia Lemke und Anna Koch für «Zirkuskind» über einen Jungen namens Santino, der in einer Zirkusfamilie aufwächst.
Herbig und Fitz geehrt
Michael «Bully» Herbig gewann die Auszeichnung als «Erfolgreichster Film» mit «Das Kanu des Manitu». Die Jury sah eine nahtlose Fortsetzung seines Kulterfolgs «Der Schuh des Manitu» und lobte die «gelungene Mischung aus pointierter Komik, visueller Raffinesse und erzählerischer Leichtigkeit».
Florian David Fitz erhielt den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Markus Söder (Christlich-Soziale Union, CSU) begründete die Auszeichnung damit, dass Fitz «immer authentische komplexe Charaktere» schaffe und «charmant der Gesellschaft den Spiegel» vorhalte. Zudem würdigte Söder Fitz' «gesellschaftliches Engagement» und seine «soziale Verantwortung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen».
Fitz hatte zuvor bereits den Bayerischen Verfassungsorden erhalten. Söder selbst sagte seine Teilnahme an der Verleihung ab – er war auf Krücken unterwegs.
Der Bayerische Filmpreis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Filmindustrie. Bayern vergibt den Preis seit 1979.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










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