Bundesweite Warnstreiks am Dienstag: Tunnelsperrungen und Staus drohen

upday.com 2 godzin temu
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren für bessere Bezahlung während Warnstreiks (Symbolbild) (Photo by Sean Gallup/Getty Images) Getty Images

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Dienstag zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Autofahrer müssen mit Tunnelsperrungen, Umleitungen und Staus auf Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen rechnen. Der Arbeitskampf richtet sich gegen die Autobahn GmbH des Bundes und den öffentlichen Dienst der Länder – Hintergrund ist ein festgefahrener Tarifkonflikt.

Rund 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH und mehrere tausend Mitarbeiter der Straßenbauverwaltungen sind zum Ausstand aufgerufen. Betroffen sind Straßenmeistereien, Verkehrs- und Tunnelleitzentralen. Allein in Nordrhein-Westfalen werden 28 Tunnelleitzentralen bestreikt. Bundesweit sind 18 Streikstandorte geplant, darunter Nürnberg, Rostock, Stuttgart, Hannover, Montabaur, Hamm, Gelsenkirchen, Köln, Kiel, Hamburg und Berlin.

Gewerkschaft fordert sieben Prozent

Verdi verlangt sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens jedoch 300 Euro. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle erklärte: «Jeden Tag kümmerten sich Abertausende Beschäftigte um einen möglichst reibungslosen Verkehr auf Straßen, Brücken und in Tunneln. Und sie wollen mit diesem gemeinsamen Streiktag zeigen, dass ihre Arbeit besser bezahlt gehört.» Die Gewerkschaft bezeichnet den Verlauf der Tarifverhandlungen als zäh bis unzumutbar.

Die Arbeitgeber der Bundesländer haben bislang rund fünf Prozent mehr Gehalt angeboten, verteilt auf mehrere Jahre. Verdi-Chef Frank Werneke zeigte sich enttäuscht über das Angebot. Die Gewerkschaft kritisiert es als zu gering.

Ausweitung auf Kliniken und Kitas

Werneke kündigte an, die Warnstreiks ab kommender Woche deutlich auszuweiten. Dann sollen Universitätskliniken, Verwaltungen und teilweise Kindergärten in den Arbeitskampf einbezogen werden. Von den Tarifverhandlungen sind Millionen Beschäftigte der Bundesländer betroffen, darunter Klinikpersonal, Lehrkräfte und Polizisten. Viele Deutsche dürften die Auswirkungen in den kommenden Wochen zu spüren bekommen – unter anderem drohen verschobene Operationen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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