Vor Friedensgesprächen: Russland startet größten Angriff seit einem Monat

upday.com 1 godzina temu
Fast jede Nacht raubt Luftalarm den Menschen auch in Kiew den Schlaf. Efrem Lukatsky/AP/dpa

Russland hat die Ukraine in der Nacht zu Samstag mit dem größten Raketen- und Drohnenangriff seit einem Monat attackiert. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von mindestens drei Toten und Dutzenden Verletzten. Mehr als 600.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom – allein in der Hauptstadt Kyiv über 500.000.

Nach Angaben Selenskyjs feuerte Russland rund 36 Raketen und fast 600 Drohnen auf ukrainisches Gebiet ab. Hauptziele waren Energieinfrastruktur und zivile Einrichtungen. In Kyiv dauerte der Luftalarm mehr als zehn Stunden. Bürgermeister Vitali Klitschko meldete zwei Tote und 15 Verletzte in der Hauptstadt, darunter ein Kind.

Die Angriffe trafen mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtteilen Kyivs. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Das ukrainische Energieministerium berichtete von Schäden an der Stromversorgung in Kyiv und fünf weiteren Regionen.

Polnische Luftwaffe reagiert

Als Reaktion auf die Angriffe aktivierte Polen seine Luftverteidigung. Das Warschauer Oberkommando ließ Kampfjets aufsteigen und versetzte bodengestützte Luftabwehr- und Radarsysteme in erhöhte Bereitschaft. Die Maßnahmen seien präventiv, hieß es in einer Mitteilung. Polen wolle den Luftraum nahe den bedrohten Gebieten sichern.

Friedensgespräche trotz Eskalation

Parallel zu den Angriffen laufen Verhandlungen über einen möglichen Frieden. Eine ukrainische Delegation soll noch an diesem Wochenende in die USA reisen, um einen von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Friedensplan zu diskutieren. Für kommende Woche plant Trumps Sondergesandter Steve Witkoff ein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau.

Kurz vor den geplanten Gesprächen trat Andrij Jermak zurück – ein enger Vertrauter Selenskyjs und bisheriger Leiter der ukrainischen Verhandlungsdelegation. Grund sind Korruptionsermittlungen gegen ihn. Als Nachfolger für die Friedensgespräche gilt Rustem Umerow, Chef des ukrainischen Sicherheitsrats.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán schlug nach einem Treffen mit Putin eine umstrittene Nachkriegsordnung vor. Die Ukraine solle zu einem «Pufferstaat» zwischen Russland und der NATO werden, sagte er der «Welt am Sonntag».

Außenminister Andrii Sybiha warf Moskau vor, weiter zu töten und zu zerstören, während weltweit über Friedenspläne diskutiert werde.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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