Russische Raketen und Drohnen haben in der Nacht auf Samstag die ukrainische Hauptstadt Kiew getroffen. Mindestens ein Mensch starb, elf weitere wurden verletzt – darunter ein Kind. Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtteilen erlitten Schäden. Der Angriff erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem intensive Friedensgespräche zwischen der Ukraine, europäischen Verbündeten und den USA laufen.
Die Explosionen ereigneten sich kurz nach Mitternacht. Tymur Tkachenko, Leiter der Kiewer Militärverwaltung, berichtete über den Messengerdienst Telegram von feindlichen Drohnen über der Stadt. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Bürgermeister Vitali Klitschko forderte die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben.
Das volle Ausmaß der Zerstörung war am Morgen noch nicht absehbar. Ukrainische Medien berichteten unter Berufung auf lokale Behörden von den Opferzahlen. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Zweiter Angriff innerhalb einer Woche
Kiew gehört zu den häufigsten Zielen russischer Luftangriffe. Erst in der Nacht auf Dienstag hatte ein Angriff mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern, Hyperschallraketen und Drohnen sieben Menschen in der Hauptstadt getötet. Das ukrainische Energieministerium sprach damals von einem «massiven kombinierten Angriff».
Russland greift ukrainische Städte regelmäßig nachts mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen an. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen die großangelegte russische Invasion. Die ukrainische Armee attackiert ihrerseits Ziele in Russland, die Opferzahlen und Schäden dort fallen jedoch deutlich geringer aus.
Friedensgespräche laufen
Derzeit finden intensive Gespräche zwischen der Ukraine, ihren europäischen Verbündeten und den USA statt, um eine Grundlage für eine mögliche Friedenslösung zu schaffen. Wie ein dauerhaft tragfähiger Kompromiss mit Russland aussehen könnte, bleibt unklar.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.













